Tradition

Lorch am Rhein

Blick auf Lorch

Lorch am Rhein liegt in einer der schönsten Gegenden Deutschlands im Unesco Weltkulturerbe „Oberes Mittelrheintal". Entlang des romantischen Rheintals erheben sich sonnenbeschienene Steilhänge. Auf ihnen wachsen die Reben der besten Weine des Landes - und das seit fast 1000 Jahren.

Hier finden sich einmalige geologische und klimatische Voraussetzungen, die am 50. Grad nördlicher Breite sogar Zitronen und Mandeln reifen lassen - und Trauben, die zu Weinen veredelt werden, deren exzellenter Ruf in der ganzen Welt bekannt ist.

Historie

Wenn der Kenner von Terroir spricht, so meint er damit mehr als nur Faktoren wie Boden und Klima, die auf den Geschmack eines Weines Einfluss nehmen. Er bezieht den Einfluss des Winzers auf den Stil eines Weines mit ein.

Weinbau

Weinberge

Wir pflegen unsere Reben in den ältesten Lagen des Rheingauer Weinanbaugebietes. In Oestrich, Mittelheim und Winkel sind es Lagen, die bereits Anfang des 12. Jahrhunderts urkundlich nachgewiesen sind. In Lorch sind die Weinberge in der ältesten Urkunde der Stadt sogar schon 1085 als „vinee bone" erwähnt. Der größte Teil der in unserem Besitz befindlichen Weinberge wurde klassifiziert und zählt somit zu den besten Lagen des Rheingauer Weinbaugebietes.

Auf unseren Weinbergen bauen wir zu 75% die Rebsorte Riesling an. Die rote Sorte Spätburgunder (23% der Gesamtrebfläche) wird ausschließlich an den Steilhängen Lorchs angebaut, denn der dunkle Schieferboden in diesen steilen Lagen speichert die Wärme der Sonne am besten und ist somit für den Anbau des Spätburgunders prädestiniert. Die restlichen 2% der Rebfläche sind mit Weißburgunder bestockt.

Alle Reben wachsen auf naturbewahrendem Boden. Durch konsequente Ertragsreduzierung reifen besonders extraktreiche Trauben mit hohen Mostgewichten heran.

Oenologie

Wir legen besonderen Wert auf die Symbiose von traditioneller Weinbereitung und moderner Kellertechnik. Sowohl bei den Weißen Rebsorten, als auch beim Spätburgunder werden die Trauben selektiert, von Hand gelesen und schonend weiterverarbeitet.

Die Trauben werden von Hand verlesen

Spätburgundertrauben durchlaufen die klassische Maischegärung und werden sorgfältigst gekeltert, ehe danach der biologische Säureabbau beginnt. Rieslingtrauben hingegen werden sofort abgepresst. Ihre Moste vergären, durch Kälte gezügelt, langsam und aromaschonend zu Wein.